Science Soap

Die Universitäts- und Hansestadt Rostock wurde am 27. April 2012 eine der Siegerinnen im Wettbewerb „Stadt der Wissenschaft“. Sie punktete mit dem Projekt Science Soap. Der Träger dieses Wettbewerbs, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, fördert zum Abschluss zehn Städte mit insgesamt 500.000 Euro. Der Preis wurde in Lübeck, „Stadt der Wissenschaft 2012“, übergeben.
Ideengeber der Science Soap ist Prof. Dr.-Ing. Uwe Freiherr von Lukas vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung Rostock. „Die Science Soap ist ein gutes Beispiel für das kreative Potenzial in unserer Hansestadt“, sagte er nach der Preisverleihung. „Alle eingebunden Akteure freuen sich schon auf die Umsetzung der prämierten Idee. Mit der Science Soap haben wir eine tolle Möglichkeit, in Rostock aber auch weit darüber hinaus zu zeigen, wie spannend Wissenschaft in unserer Stadt sein kann.“
Seit 2005 zeichnete der Stifterverband jedes Jahr die „Stadt der Wissenschaft“ aus und würdigt damit herausragende Initiativen für den Dialog zwischen Kommune, Wissenschaft, Wirtschaft und Bürgern in den Städten. Lübeck trug 2012 als letzte Stadt den Titel.
Mit einer Science Soap rückt der Verein gemeinsam mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock die Wissenschaftseinrichtungen sowie deren zahlreiche Verbindungen innerhalb der Region in den Fokus – in fünf Folgen für jeweils 12 Minuten. Und das mit einem Format, das für das Wissenschaftsmarketing eher ungewöhnlich ist: mit einer Soap Opera.
Und so funktioniert unsere Science Soap: Wie in jeder ordentlichen Soap Opera gibt es mehrere parallele Handlungsstränge, die meist nebeneinander stehen – sich aber auch gelegentlich kreuzen oder verbinden. In jedem Handlungsstrang gibt es mehrere Protagonisten, die immer wiederkehren und die Handlung prägen. Bei uns sind es aber nicht Familienmitglieder oder Ärzteteams, sondern Professorinnen, Forscherteams oder Studenten – Menschen also, die in der einen oder anderen Form mit Wissenschaft zu tun haben. In jeder der fünf Folgen, springt die Soap in kurzen Episoden zwischen den verschiedenen Strängen hin und her und begleitet sie durch das Leben. In der Summe entstand so ein vielfältiges und buntes Bild der Wissenschaftslandschaft in Rostock.
Diese erfrischende Art der Darstellung von Wissenschaft wirkt nach innen – besonders aber nach außen, wo Rostock bislang eher mit Tourismus als mit Spitzenforschung in Verbindung gebracht wird. Das möchte die „Science Soap“ ändern – über die Köpfe und mit einem Schuss Humor.
Neben der Förderung der Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandort Rostock nach außen, weißt die Science Soap ebenso einen Werbeeffekt für den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) für Mädchen auf. Eine höhere Beteiligung von weiblichen Nachwuchswissenschaftlern in den traditionell männerdominierten Studienfächern ist eine große Herausforderung der Wissenschaft. Der inhaltliche Handlungsverlauf von „Sturm des Wissens“ unterstützt die Attraktivität dieser Fachbereiche für weibliche Personen. Zudem haben sich im Rahmen der Science-Soap neue Aufgabenbereiche für Professoren und Studenten der Universität Rostock aufgetan, denn die Drehbuchentwicklung lag in ihrer Hand. Als Drehorte wurden einige der wissenschaftlichen Einrichtungen in Rostock und der Region gewählt. Dazu gehört sowohl das Labor des Instituts für Physik, die Robbenforschungsstation in Warnemünde, als auch das Institut für Ostseeforschung (IOW). Die Wahl der Drehorte repräsentiert unterschwellig die Vielfalt der Wissenschaftseinrichtungen der Hansestadt Rostock.


Wettbewerbsinitiator

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft würdigt mit dem Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft" das Engagement von Städten zur Förderung der Wissenschaft und ihrer Vernetzung mit Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Er wird dabei unterstützt von der Deutschen Bank.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Weitere Informationen

Die Science Soap hat eine eigene Homepage: Sturm des Wissens

Wer „Sturm des Wissens“ mag, klickt auf unserer Facebook-Seite den Like-Button. Wer über den Fortgang der Soap auf dem laufenden gehalten werden will, freundet sich mit uns an.

Tim McMorris heißt der Komponist und Sänger, der den prägenden Song unseres Teasers produziert hat. Und das Stück selbst? Es trägt den Titel „Give Our Dreams Their Wings To Fly“. Wer es einmal hören will, klickt hier.

 


„Sturm des Wissens“ auf WEBFEST in Berlin

Das WEBFEST BERLIN ist das einzige Festival in Deutschland  speziell für Webserien und auch ein Marktplatz für Produzenten. Der Verein ist mit seiner Web-Serie „Sturm des Wissens“ dabei. Neben der Möglichkeit sich ein neues interessiertes Publikum zu präsentieren, tritt unsere Science Soap im Wettbewerb in der Kategorie Drama an. Die gerade erst eingearbeiteten englischen Untertitel waren eine Voraussetzung für die Teilnahme.

Das WEBFEST findet am 9. und 10. September 2016 in Berlin statt. Weitere Informationen gibt es hier.


Rostocks Science Soap gewinnt Teilnahme an einem Filmfestival in Irland

Deutschlands einmalige Wissenschafts-Seifenoper, die 2013 von [Rostock denkt 365°] produziert wurde, ist Preisträgerin des „Webfest Berlin“. Die Soap gewann in der Kategorie „Partner Festival Selections“.

Die Serie, die höchst unterhaltsam Wissenschaft und Liebe in der Rostocker Forschung thematisiert, wird damit 2017 beim „Dub Web Fest“ in der irischen Hauptstadt Dublin gezeigt. Auf diese Weise entfallen Anmeldung, Anmeldegebühren und vor allem die harte Vorauswahl durch das bedeutendste Webserien-Filmfestival, das alle anderen Serien durchlaufen müssen.

Klar ist damit auch: „Sturm des Wissens“ kam sehr gut bei den „Dub Web Fest“-Machern an, die Partner des zweiten „Webfest Berlin“ waren und die Auswahl vornahmen. Die Vorfreude ist beiderseitig groß.

[Rostock denkt 365°] gelingt nach dem European Student Parliament (EUSP) abermals der Sprung über den Ärmelkanal. Und die Soap kann sich auf diese Weise nach vielen Vorführungen in Österreich erneut ein internationales Publikum erschließen.

Details siehe: http://www.webfest.berlin/2016-award-winners

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